Energieeffizienz-Massnahmen, die sich für KMU sofort rechnen
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Energieeffizienz-Massnahmen, die sich für KMU sofort rechnen

Steigende Energiepreise und Klimaziele machen Energieeffizienz zu einem zentralen Thema – auch für KMU. Doch viele Unternehmer:innen fragen sich: Lohnt sich das wirklich? Die Antwort: Ja – wenn man die richtigen Massnahmen wählt. Schon kleine Schritte sparen Kosten und rechnen sich oft innerhalb weniger Monate.

Publikationsdatum 27.08.2025

LED statt alte Beleuchtung

  • Umstellung von Neon- oder Halogenlampen auf LED spart bis zu 60–80 % Stromkosten.

  • Amortisation: oft schon nach 1–2 Jahren.

  • Extra-Vorteil: weniger Wartung, längere Lebensdauer.

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Geräte im Standby konsequent ausschalten

  • Kaffeemaschinen, Drucker, Bildschirme, Router – im Dauerbetrieb summiert sich das.

  • Intelligente Steckdosenleisten oder Zeitschaltuhren reduzieren den Verbrauch automatisch.

  • Kleine Investition, sofortige Wirkung.

Effiziente Heiz- & Kühlsysteme

  • Absenkung der Bürotemperatur um nur 1 °C spart rund 6 % Heizenergie.

  • Regelmässige Wartung von Heizungen und Klimaanlagen steigert die Effizienz.

  • Smarte Thermostate ermöglichen automatisierte Steuerung.

Stromfresser im Büro aufspüren

  • Alte Kühlschränke, Klimageräte oder Server ziehen überproportional viel Energie.

  • Energie-Messgeräte zeigen, wo die Kosten entstehen.

  • Austausch gegen A+++ Geräte rechnet sich oft nach kurzer Zeit.

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Mobilität effizienter gestalten

  • Poolfahrzeuge durch Carsharing oder E-Autos ersetzen.

  • Videokonferenzen statt unnötiger Fahrten.

  • ÖV-Beiträge für Mitarbeitende fördern nachhaltige Mobilität und senken Kosten für Parkplätze.

Förderprogramme nutzen

  • Viele Kantone und Energieversorger unterstützen KMU bei Effizienz-Investitionen.

  • Beispiele: ProKilowatt, Kantonale Energie-Förderungen, Programme von EnergieSchweiz.

  • Zuschüsse verkürzen die Amortisationszeit erheblich.

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Digitale Unterstützung einsetzen

Moderne Systeme helfen, Verbräuche transparent zu machen:

  • Smart Meter für Echtzeit-Energieverbrauch.

  • Monitoring-Tools wie Eco-Drive oder Energy-Tool von Swissgrid.

  • ERP/Business-Tools (z. B. bexio, Abacus, Blond.swiss) bieten Schnittstellen zu Nachhaltigkeits-Reporting – ideal für KMU, die Energiedaten auch für ESG-Reporting nutzen wollen.