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14,2 Prozent der Jobs sind KI-gefährdet. Warum das für KMU eine Chance ist

Ein neuer Weltbank-Bericht zählt die Schweiz zu den am stärksten KI-exponierten Ländern. Wer genau hinschaut, was da automatisiert wird, findet keine Bedrohung, sondern verrechenbare Zeit.

Neuer Weltbank-Bericht: In reichen Ländern sind 14,2 Prozent der Jobs durch KI bedroht, in der Schweiz ist das Automatisierungsrisiko mehr als dreimal so hoch wie in ärmeren Ländern (dort 4,5 Prozent). Klingt nach schlechter Nachricht. Ist es aber nicht, wenn man genau hinschaut, was da automatisiert wird.

Gefährdet sind vor allem standardisierte Büro- und Verwaltungstätigkeiten, also genau die Stunden, die in KMU, Agenturen und bei Selbständigen heute unbezahlt draufgehen: Offerten schreiben, Rechnungen erstellen, Stunden nachtragen, Zahlungen abgleichen. Wer diese Arbeit automatisiert, verliert keinen Job, sondern gewinnt verrechenbare Zeit zurück.

Das Framing umdrehen

Beim Einzelunternehmen und im Kleinbetrieb gibt es keine Stelle "Sachbearbeitung Admin", die wegfallen könnte. Es gibt nur Abende und Wochenenden, die frei werden. Das Risiko trifft die, die warten, nicht die, die anfangen.

Der konkrete Einstieg

  • Die drei Admin-Aufgaben identifizieren, die pro Woche am meisten Zeit fressen.
  • Dort zuerst Software statt Handarbeit einsetzen, bevor am Kerngeschäft optimiert wird.
  • Nach einem Monat ehrlich messen: Wie viele Stunden sind zurückgekommen?

Quellen

Publikationsdatum 14.08.2026